Tierheilpraktiker/in im Fernstudium
Du möchtest genauer verstehen, was Tieren bei Beschwerden helfen kann, und sie verantwortungsvoll begleiten? Im Fernkurs „Tierheilpraktiker/in“ lernst du, Tiergesundheit besser einzuordnen und schulmedizinisches Wissen mit naturheilkundlichen Ansätzen zu verbinden.
Der Schwerpunkt liegt auf Hunden, Katzen und Pferden. Du beschäftigst dich mit typischen Beschwerden, sanften Methoden der Tierheilkunde und wichtigen Grundlagen für eine verständliche Beratung. So kannst du Tierhalterinnen und Tierhalter dabei unterstützen, gesundheitliche Signale ihrer Tiere bewusster wahrzunehmen und passende nächste Schritte zu finden.
Die wichtigsten Fragen zum SGD-Lehrgang „Tierheilpraktiker/in“ auf einen Blick
Abschluss
SGD-Abschlusszeugnis „Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde“ nach erfolgreicher Bearbeitung der Online-Tests und Einsendeaufgaben
SGD-Zertifikat „Tierheilpraktiker/in“ nach Teilnahme an zwei Praxis-Veranstaltungen und einem Online-Seminar sowie Bestehen einer Abschlussprüfung
Dauer / Aufwand
Betreuungsdauer: 30 Monate
Förderungsmöglichkeiten Förderung durch Bildungsgutschein nach AZAV möglich
Berufliche Perspektiven
Mit dem Kurs „Tierheilpraktiker/in“ bereitest du dich darauf vor, Tiere bei gesundheitlichen Beschwerden fachlich einzuordnen und Tierhalterinnen und Tierhalter verantwortungsvoll zu beraten. Dein Wissen kannst du später zum Beispiel nebenberuflich, selbstständig oder in einer Gemeinschaftspraxis einsetzen.
Wenn du bereits in der Tierhaltung, Tierbetreuung oder Tierernährung arbeitest, kannst du deine Erfahrung um tierheilpraktische Kenntnisse ergänzen. So wirst du sicherer darin, gesundheitliche Signale zu erkennen, Fragen von Tierhalterinnen und Tierhaltern einzuordnen und passende nächste Schritte zu empfehlen.
Der Kurs eignet sich außerdem für engagierte Tierhalterinnen und Tierhalter, die ihre eigenen Tiere besser verstehen möchten. Du beschäftigst dich mit Bau und Funktionen des Tierkörpers, möglichen Krankheitssymptomen sowie mit Behandlungsmöglichkeiten aus Schulmedizin und Tierheilkunde.
Vorteile
- Zur Vorbereitung auf den Start einer eigenen Praxis als Tierheilpraktiker:in
- Gefragte Zusatzqualifikation
- Förderung möglich (Bildungsgutschein)
- 4 Wochen kostenlos testen
- Individuelle Lernbetreuung
- Flexibel neben dem Beruf studieren
- Start täglich möglich
- Vielfältige Förderangebote
Voraussetzungen
Kursteilnahme: Wir empfehlen dir einen Realschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss. Außerdem solltest du Erfahrung im Umgang mit Tieren mitbringen und bereit sein, dich regelmäßig weiterzubilden. Medizinische Vorkenntnisse brauchst du nicht.
Technik:
Für den Lehrgang benötigst du
- einen Internetzugang
- einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone
- einen aktuellen Browser
- ein Headset mit Mikrofon und eine Webcam (für die Teilnahme am Online-Seminar)
Unser Tipp:
Die Kombination aus SGD-App auf dem Smartphone und einem PC, Laptop oder Tablet sorgt für ein besonders komfortables Lernerlebnis.
Lernziele
In diesem Fernkurs eignest du dir grundlegendes Wissen aus der Tiermedizin an. Du beschäftigst dich mit Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre sowie mit schulmedizinischen Behandlungsverfahren. So kannst du besser einschätzen, welche Möglichkeiten und Grenzen eine veterinärmedizinische Behandlung hat.
Du lernst außerdem, wie eine Fallaufnahme und Untersuchung vorbereitet werden. Dazu gehören Anamnese, Hygiene, Desinfektion, Sterilisation und grundlegende Injektionstechniken. Diese Inhalte helfen dir, gesundheitliche Beschwerden bei Tieren sorgfältiger einzuordnen.
In der Naturheilkunde beschäftigst du dich mit Phytotherapie, Bachblütentherapie und Homöopathie. Du lernst, in welchen Situationen diese Verfahren infrage kommen und wo ihre Grenzen liegen.
Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hund und Katze gehören zu den Lernzielen. Du erfährst, wie du Notfallsituationen besser erkennst und erste Schritte ableitest. In der Verhaltenskunde setzt du dich mit dem arttypischen Verhalten von Hunden, Katzen und Pferden auseinander und lernst, Verhaltensauffälligkeiten fachlich einzuordnen.
Außerdem beschäftigst du dich mit rechtlichen Grundlagen, Hygienevorschriften und betriebswirtschaftlichen Themen rund um die Tierheilpraxis. Dazu zählen Praxisführung, Gewerbeanmeldung und wichtige Versicherungen.